Ja-Nein-Vielleicht-Liste für BDSM: Vorlage mit 60 Praktiken zum Ankreuzen

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Hand setzt mit einem Stift Haken in Kästchen auf einem Tablet – Ja-Nein-Vielleicht-Liste für BDSM ausfüllen

Du willst mit deinem Partner oder deiner Partnerin über BDSM reden, weißt aber nicht, wie du anfangen sollst? Dann ist eine Ja-Nein-Vielleicht-Liste für BDSM das einfachste Werkzeug, das es gibt. Statt verlegen um Begriffe herumzudrucksen, kreuzt jeder für sich an, was ihn reizt – und ihr redet danach über konkrete Punkte statt über vage Andeutungen. Unten findest du eine fertige Vorlage mit 60 Praktiken in acht Bereichen, jeweils mit einem kurzen Hinweis, worauf du achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ja heißt: Das möchte ich ausprobieren. Vielleicht heißt: Neugierig, aber nur langsam, mit Bedingungen oder Rückfragen. Nein heißt: Tabu – nicht verhandelbar.
  • Jede Person füllt die Liste allein aus, erst danach wird verglichen.
  • Ihr startet ausschließlich mit Punkten, bei denen beide Ja angekreuzt haben.
  • Ein Nein wird nie im Spiel „getestet“, und auch ein Ja kann jederzeit per Safeword gestoppt werden.
  • Die Liste ist eine Momentaufnahme. Geht sie regelmäßig neu durch.

Was ist eine Ja-Nein-Vielleicht-Liste?

Die Ja-Nein-Vielleicht-Liste (im Englischen „Yes/No/Maybe List“) ist eine Art Speisekarte für Vorlieben. Sie listet Praktiken, Rollen und Rahmenbedingungen auf, und du entscheidest bei jedem Punkt, wie du dazu stehst. In der BDSM-Szene gehört sie seit Langem zum Handwerkszeug, weil sie zwei Probleme auf einmal löst:

  1. Sprachlosigkeit: Viele Menschen haben klare Fantasien, aber keine Worte dafür – oder trauen sich nicht, sie auszusprechen. Ein Kreuz ist leichter als ein Satz.
  2. Missverständnisse: „Ich mag es härter“ kann alles bedeuten, vom festen Griff bis zum Rohrstock. Eine Liste macht aus Andeutungen konkrete Punkte.

Die Liste ersetzt dabei kein Gespräch, sie bereitet es vor. Und sie ersetzt auch nicht die Sicherheitswerkzeuge während des Spiels: Wie Safeword und Ampelsystem funktionieren, erklären wir in unserem Ratgeber BDSM für Anfänger.

So füllst du die Liste richtig aus

Bevor du loslegst, ein paar Spielregeln, die den Unterschied zwischen einer nützlichen und einer nutzlosen Liste ausmachen.

Allein, ehrlich und ohne Zeitdruck

Nimm dir eine ruhige halbe Stunde, ohne dass dir jemand über die Schulter schaut. Kreuze an, was du wirklich willst – nicht, was du glaubst, dass dein Gegenüber hören möchte. Ein ehrliches Nein ist wertvoller als ein gefälliges Ja, das dich später in eine Situation bringt, in der du dich unwohl fühlst.

Zwei Perspektiven: geben und empfangen

Viele Praktiken haben zwei Seiten. Vielleicht möchtest du gern die Augen verbunden bekommen, aber selbst niemandem die Augen verbinden – oder umgekehrt. Nutze dafür die Notizspalte („nur empfangen“, „nur geben“, „beides“) oder füll die Liste in zwei Durchgängen aus: einmal aus der aktiven, einmal aus der passiven Rolle. Das ist besonders für Switches hilfreich.

Unbekanntes markieren, nicht raten

Wenn du einen Begriff nicht kennst, kreuze nicht auf gut Glück an. Schreib ein Fragezeichen in die Notiz und klärt den Punkt gemeinsam. Hintergründe zu Materialien und Vorlieben findest du in unserem Überblick über Latex, Leder und die beliebtesten Fetische.

Aufgeschlagenes, liniertes Notizbuch mit Kugelschreiber und Bleistiften auf einem Holztisch

Erst allein ankreuzen, dann gemeinsam vergleichen – Papier und Stift genügen. · Foto: Clay Banks / Unsplash

Die Vorlage: 60 Praktiken zum Ankreuzen

Die folgenden Tabellen kannst du abschreiben, ausdrucken oder in ein eigenes Dokument kopieren. Setze pro Zeile ein Kreuz bei Ja, Vielleicht oder Nein. Die Hinweise sind keine Bewertung, sondern Informationen, die für eure Entscheidung wichtig sein können.

1. Kommunikation, Rollen und Regeln

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
1Feste Anrede (z. B. Herr, Herrin, Sir)☐☐☐Nur während der Szene oder auch davor?
2Befehle erhalten und befolgen☐☐☐Klärt, welche Befehle tabu sind
3Regeln für die Session☐☐☐z. B. nicht sprechen ohne Erlaubnis
4Rollenspiel mit Szenario☐☐☐Rollen und Ende vorher festlegen
5Lob und Belohnung☐☐☐Wird oft unterschätzt, wirkt stark
6Spielerische Strafen☐☐☐Nur aus der vorher vereinbarten Auswahl
7Dirty Talk☐☐☐Welche Wörter sind erwünscht, welche nicht?
8Rituale (z. B. Knien zur Begrüßung)☐☐☐Kissen für die Knie bereitlegen

2. Sinne und Sensation

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
9Augenbinde☐☐☐Klassischer, sanfter Einstieg
10Kopfhörer oder Ohrstöpsel☐☐☐Nonverbales Stoppsignal nötig
11Federn und zarte Berührungen☐☐☐Ideal im Wechsel mit festeren Reizen
12Eiswürfel und Kälte☐☐☐Nicht lange auf einer Stelle halten
13Wachs von Spezialkerzen☐☐☐Nur Kerzen mit niedrigem Schmelzpunkt
14Kratzen mit den Fingernägeln☐☐☐Hinterlässt oft Spuren
15Massage mit Öl☐☐☐Öl verträgt sich nicht mit Latex
16Wartenberg-Rad☐☐☐Leichter Druck reicht, vorher desinfizieren

3. Fesseln und Fixierung

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
17Festhalten mit den Händen☐☐☐Fixierung ganz ohne Material
18Stillhalten auf Befehl☐☐☐Psychische statt körperliche Fessel
19Gepolsterte Hand- und Fußmanschetten☐☐☐Schnell lösbar, anfängerfreundlich
20Fixierung am Bett☐☐☐Gefesselte Person nie allein lassen
21Einfache Seilfesselung☐☐☐Sicherheitsschere griffbereit
22Spreizstange☐☐☐Gelenke nicht überdehnen
23Gepolsterte Handschellen☐☐☐Metallhandschellen drücken auf Nerven
24Mumifizierung mit Folie oder Tüchern☐☐☐Gesicht frei, Hitzestau und Kreislauf beachten

4. Impact Play

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
25Klaps mit der flachen Hand☐☐☐Nur auf gut gepolsterte Stellen
26Spanking übers Knie☐☐☐Erst aufwärmen, dann steigern
27Paddle☐☐☐Breite Fläche, gut dosierbar
28Flogger☐☐☐Vorher an einem Kissen üben
29Reitgerte☐☐☐Punktueller, schärfer als ein Paddle
30Rohrstock☐☐☐Sehr intensiv, eher nichts für den Anfang
31Gürtel☐☐☐Schnalle niemals als Schlagende
32Sichtbare Spuren am nächsten Tag☐☐☐An Arbeit, Sauna, Sport denken

5. Klammern und leichter Schmerz

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
33Kneifen☐☐☐Gut dosierbar, sofort zu stoppen
34Beißen☐☐☐Haut nicht verletzen
35Nippelklemmen☐☐☐Das Abnehmen schmerzt oft stärker
36Wäscheklammern☐☐☐Nur kurz und nicht an dünner Haut
37Haare ziehen☐☐☐Am Ansatz greifen, nicht ruckartig
38Kitzeln als „Folter“☐☐☐Pausen zum Durchatmen einplanen

6. Macht und Psyche

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
39Tease and Denial☐☐☐Reizen, aber den Höhepunkt verweigern
40Um Erlaubnis bitten müssen☐☐☐Etwa vor dem Orgasmus
41Leichte verbale Demütigung☐☐☐Tabuwörter einzeln festlegen
42Ausgiebiges Lob☐☐☐Gegenstück zur Demütigung
43Warten lassen und ignorieren☐☐☐Nicht mit echtem Liebesentzug verwechseln
44Zeitlich begrenzte Keuschheit☐☐☐Dauer vorher festlegen
45Aufgaben im Alltag☐☐☐Dürfen Job und Freundschaften nicht belasten
46Fotos oder Videos☐☐☐Gesonderte Absprache: wer speichert, wer löscht?

7. Fetisch und Outfit

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
47Latex☐☐☐Latexallergie vorher abklären
48Leder☐☐☐Kleidung oder auch Spielzeug?
49Nylons und Strümpfe☐☐☐Selbst tragen oder am Partner?
50High Heels☐☐☐Kein Treten oder Stehen auf dem Körper ohne Absprache
51Uniform oder Kostüm☐☐☐Passt gut zu Rollenspielen
52Halsband als Symbol☐☐☐Locker sitzend, zwei Finger Platz
53Füße verwöhnen☐☐☐Massieren, küssen, anbeten

8. Rahmen, Ort und Distanz

Nr.PraktikJaVielleichtNeinHinweis
54Rollenspiel im Chat☐☐☐Gut zum Üben, auch mit Safeword
55Erotische Nachrichten (Sexting)☐☐☐Keine Bilder ohne ausdrückliches Okay
56Session per Videocall☐☐☐Aufnahmen ausschließen oder regeln
57Aufgaben auf Distanz☐☐☐Mit Rückmeldung und Zeitrahmen
58Geheime Signale in der Öffentlichkeit☐☐☐Unbeteiligte nie einbeziehen
59Spielen auf einer Fetisch-Party☐☐☐Hausregeln vor Ort gelten zusätzlich
60Ein ganzes Wochenende in Rollen☐☐☐Pausen und Ausstiegsrituale planen

Was bewusst nicht auf der Liste steht

Eine gute Vorlage zeigt auch ihre Grenzen. Ein paar Dinge haben wir absichtlich weggelassen, weil sie sich nicht sicher dosieren lassen oder für ein Ankreuz-Format zu riskant sind:

  • Atemkontrolle, Würgen und Druck auf den Hals: Schon kurze Unterbrechungen der Sauerstoff- oder Blutzufuhr können ernsthafte Folgen haben, und es gibt kein verlässliches Warnsignal. Diese Praktiken gehören nicht in eine Einsteigerliste und werden auch von vielen erfahrenen Spielern grundsätzlich gemieden.
  • Alles mit Alkohol oder anderen Substanzen: Wer berauscht ist, kann weder zuverlässig zustimmen noch Signale richtig lesen.
  • Praktiken, die Blut fließen lassen oder die Haut dauerhaft verändern: Hier stehen Hygiene und Gesundheit im Vordergrund, die eine Liste nicht abdeckt.

Wenn euch einer dieser Bereiche trotzdem beschäftigt, ist das ein Thema für ein ausführliches Gespräch und für seriöse Informationsquellen – nicht für ein schnelles Kreuz.

Auswertung: So vergleicht ihr eure Listen

Wenn beide fertig sind, legt die Listen nebeneinander. Am einfachsten geht ihr Zeile für Zeile durch und ordnet jede Kombination einer von drei Gruppen zu:

Deine AntwortAntwort des anderenBedeutungWas ihr tut
JaJaGemeinsamer StartpunktHier beginnt ihr
JaVielleichtMöglicher nächster SchrittBedingungen besprechen, langsam herantasten
VielleichtVielleichtGeteilte NeugierSpäter, in kleiner Dosis und mit Rückfragen
Ja oder VielleichtNeinGrenzeBleibt draußen, ohne Diskussion
NeinNeinKlares TabuAbhaken, kein Gesprächsbedarf

Wichtig dabei: Ein einziges Nein schlägt jedes Ja. Niemand muss begründen, warum er etwas ablehnt. Ihr dürft neugierig nachfragen („Ist das ein Nein für immer oder eher ein Noch-nicht?“), aber niemals drängen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Angenommen, Lena und Tom vergleichen ihre Listen. Beide haben Augenbinde (9), Festhalten (17) und Lob (5) auf Ja. Lena hat Spanking übers Knie (26) auf Ja, Tom auf Vielleicht mit der Notiz „erst mal nur leicht“. Wäscheklammern (36) stehen bei Tom auf Ja, bei Lena auf Nein.

Ihr erster Abend: Augenbinde, Festhalten, viel Lob. Beim zweiten Mal kommen ein paar leichte Klapse dazu, mit einer Rückfrage per Ampel. Die Wäscheklammern bleiben weg – und Tom fragt auch nicht „nur mal kurz“ nach.

Vom Vielleicht zum Ja: in kleinen Schritten

Die spannendste Spalte ist oft das Vielleicht. Damit daraus kein Überraschungsangriff wird, hilft ein klarer Stufenplan:

  1. Darüber reden: Was genau reizt dich daran, was macht dich unsicher?
  2. Davon lesen oder schreiben: Eine Szene im Chat oder eine gemeinsam gelesene Geschichte zeigt, ob das Kopfkino anspringt.
  3. Kurz anspielen: Zwei, drei Minuten innerhalb einer Session, mit Ampel-Check vorher und nachher.
  4. Auswerten: Am nächsten Tag kurz besprechen, ob aus dem Vielleicht ein Ja, ein Nein oder ein Weiter-Vielleicht geworden ist.

Ideen, wie solche Szenen in Worten aussehen können, findest du in unseren 12 BDSM-Rollenspielen für den Chat.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit leeren Linien neben Stiften auf einem dunklen Tisch

Notizen nach jeder Session machen die nächste Liste genauer. · Foto: Kelly Sikkema / Unsplash

Do’s und Don’ts beim Arbeiten mit der Liste

Do’s:

  • Datum auf die Liste schreiben, damit ihr Veränderungen nachvollziehen könnt.
  • Bedingungen notieren: „Ja, aber nur zu Hause“ oder „Vielleicht, wenn ich vorher Bescheid weiß“.
  • Gesundheitliches dazuschreiben: Allergien, Gelenkprobleme, Blutverdünner, Kreislauf.
  • Die Liste vor einem ersten Treffen mit neuen Spielpartnern austauschen. Was dabei noch wichtig ist, steht in unserer Checkliste fürs erste BDSM-Treffen.

Don’ts:

  • Die Liste als Vertrag missverstehen: Ein Ja ist eine Einladung, keine Pflicht.
  • Mitten in der Szene über Vielleicht-Punkte verhandeln.
  • Die Liste des anderen bewerten oder belächeln.
  • Alle Ja-Punkte auf einmal abarbeiten wollen. Weniger ist am Anfang mehr.

Die Liste ist nie fertig

Vorlieben verändern sich. Was heute ein Nein ist, kann in einem Jahr ein Vielleicht sein – und umgekehrt. Plant deshalb feste Momente, um die Liste erneut durchzugehen: nach den ersten Sessions, nach besonders intensiven Erlebnissen und immer dann, wenn sich etwas in eurem Leben ändert. Auch Stress, Krankheit oder eine schwierige Phase in der Beziehung sind gute Gründe, Punkte vorübergehend auf Nein zu setzen.

Ein nützlicher Trick: Verwendet beim Aktualisieren eine andere Stiftfarbe. So seht ihr auf einen Blick, wo sich etwas bewegt hat und worüber es sich zu reden lohnt.

Ja-Nein-Vielleicht im Chat ausprobieren

Nicht jeder hat schon jemanden, mit dem er Listen tauschen kann. Trotzdem lohnt es sich, die Vorlage für dich allein auszufüllen: Du lernst deine eigenen Grenzen kennen und kannst sie später klar benennen. Im BDSM Chat kannst du anonym mit Nickname herausfinden, wie sich einzelne Punkte in Worten anfühlen, bevor du sie im echten Leben erlebst. Viele Chatpartner schätzen es, wenn du deine Tabus gleich zu Beginn nennst – das zeigt Erfahrung und Respekt. Weitere Grundlagen sammeln wir unter dem Stichwort BDSM-Anleitung.

Fazit: 60 Kreuze für mehr Vertrauen

Eine Ja-Nein-Vielleicht-Liste für BDSM nimmt dem schwierigsten Gespräch den Druck: Ihr redet über konkrete Punkte statt über vage Andeutungen, und jede Grenze ist schwarz auf weiß festgehalten. Füllt die Vorlage getrennt aus, beginnt mit den gemeinsamen Ja-Punkten, nähert euch dem Vielleicht in kleinen Schritten und respektiert jedes Nein ohne Diskussion. Kombiniert mit Safeword, Ampelsystem und Aftercare entsteht so ein Rahmen, in dem ihr euch wirklich fallen lassen könnt.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Ja-Nein-Vielleicht-Liste beim BDSM?

Eine Liste mit Praktiken, bei der jede Person für sich ankreuzt, ob sie etwas ausprobieren möchte (Ja), nur unter Bedingungen neugierig ist (Vielleicht) oder es ablehnt (Nein). Danach vergleicht ihr die Listen und startet mit den gemeinsamen Ja-Punkten.

Sollten beide Partner die Liste getrennt ausfüllen?

Ja, unbedingt. Wer gemeinsam ausfüllt, orientiert sich unbewusst an den Antworten des anderen. Getrennt ausgefüllt zeigt die Liste ehrlicher, was jede Person wirklich will – erst danach legt ihr sie nebeneinander.

Darf man ein Nein später in ein Ja ändern?

Ja, aber nur von der Person selbst und in Ruhe außerhalb einer Szene. Ein Nein wird nie im Spiel „ausgetestet“ oder durch Überreden aufgeweicht. Wer seine Meinung ändert, sagt es beim nächsten Durchgehen der Liste.

Wie oft sollte man die BDSM-Liste aktualisieren?

Eine feste Regel gibt es nicht. Viele Paare gehen die Liste nach den ersten Sessions und danach etwa alle paar Monate wieder durch – und immer dann, wenn sich etwas verändert hat, etwa Gesundheit, Lebensumstände oder Gefühle.

Ersetzt die Liste das Safeword?

Nein. Die Liste klärt vor dem Spiel, was grundsätzlich infrage kommt. Das Safeword und das Ampelsystem regeln, was im Moment passiert. Auch ein Ja auf der Liste kann in einer Szene jederzeit zu einem Stopp werden.